Rechtsanwälte Hofmann & Hofmann

Verkehrsrecht


Gerichtliche und außergerichtliche Vertretung der Betroffenen in allen Fallkonstellationen des Verkehrs- und Haftungsrechts.



Verkehrsrecht




Das Verkehrsrecht umfasst im weitesten Sinn sowohl das Straßenverkehrsrecht als auch das Luftfahrtrecht, das Eisenbahnrecht, das Recht über den Verkehr auf Wasserstraßen sowie das Seerecht.

Der Begriff Verkehrsrecht wird im üblichen Sprachgebrauch jedoch nur auf den Straßenverkehr bezogen. Es umfasst mehrere Teilbereiche wie das Verkehrszivilrecht, insbesondere das Verkehrshaftungsrecht (z. B. Haftung bei Unfällen), das Verkehrsvertragsrecht (Kauf und Verkauf von Fahrzeugen, Reparaturen etc.), das Fahrerlaubnisrecht und Zulassungsrecht.

Das Verkehrsrecht wird als typisches Ordnungsrecht durch das Bundesrecht bestimmt. Geregelt wird das Verkehrsrecht durch die Straßenverkehrsordnung (StVO), das Straßenverkehrsgesetz (StVG), die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO), die Fahrzeugzulassungsverordnung (FZV) und die Fahrerlaubnisverordnung (FeV).



Wir vertreten und beraten Sie gerne u.a. in folgenden Bereichen:




Nutzungsausfall

Für den Geschädigten besteht bei Verwicklung in einen Verkehrsunfall unter bestimmten Voraussetzungen Anspruch auf Nutzungsausfall für den Zeitraum der Instandsetzung seines geschädigten Fahrzeugs.
Der Nutzungsausfall ist für jeden Tag der unfallbedingten Nichtverfügbarkeit des verunfallten Fahrzeugs des Geschädigten vom Schädiger bzw. dessen Kraftfahrhaftpflichtversicherung zu entrichten. Die Höhe des Nutzungsausfalls richtet sich danach in welche Kategorie der verunfallte Pkw des Geschädigten einzustufen ist. Hierbei ist ausschlaggebend der Wert des Verunfalltenfahrzeugs, der wiederum durch das Alter, den Hersteller, die PS Zahl, dem Hubraum etc. zu bestimmen ist. Hierfür gibt es speziell ausgearbeitete stets aktualisierte allgemein anerkannte Listen.
Nutzungsausfall wird tatsächlich nur dann gewährt, wenn ein Reparaturnachweis vorliegt bzw. ein Nachweis der Anschaffung eines Ersatzfahrzeugs erbracht werden kann.
Anstelle des Nutzungsausfalles besteht auch die Möglichkeit die Kosten für einen



Mietwagen (Ersatzfahrzeug)

...
vom Schädiger bzw. dessen Kraftfahrhaftpflichtversicherer zu verlangen.
Hierbei gelten die gleichen Kriterien wie bei der Bestimmung des Nutzungsausfalls.



Schmerzensgeld

...
für die anlässlich eines Verkehrsunfallgeschehen erlittenen physischen wie psychischen Verletzungen steht dem Geschädigten einen angemessene Schmerzensgeldanspruch zu. Die Höhe des Schmerzensgeldes richtet sich nach der Art und dem Umfang sowie der Dauer der Verletzung.
Bei erheblichen Dauerschädigungen kann der Verletzte neben einer festen Schmerzensgeldzahlung auch eine lebenslange Schmerzensgeldrente beanspruchen..
Neben dem im materiellen Schmerzensgeldanspruch hat der Geschädigte den materiellen Schadensersatzanspruch z.B. auf Zahlung von Gewinnentgang bzw. anderen materiellen Einbußen die ihm unfallbedingt während seiner Berufs –bzw. Arbeitsunfähigkeit entstanden sind..


Schadenersatz

D
er Geschädigte hat gegenüber dem Unfallverursacher bzw. dessen Kraftfahrhaftpflichtversicherer Anspruch auf Schadensersatz aller materiellen wie immateriellen unfallbedingten Schäden.
Der Geschädigte kann direkt gegenüber der Kraftfahrhaftpflichtversicherung seines Unfallgegners seine Ansprüche außergerichtlich wie gerichtlich geltend machen. Die Kraftfahrhaftpflichtversicherung ist die einzige Haftpflichtversicherung die vom Geschädigten direkt verklagt werden kann.


Unfallregulierung

Zu den Aufgaben eines Verkehrsrechtsanwalts gehört u.a. die Unfallregulierung. Dabei geht es hauptsächlich um die Abwicklung der aus einem Verkehrsunfallgeschehen resultierenden Ansprüche und um die Frage, wer von wem wie viel verlangen kann.
Oft gestalten sich die außergerichtlichen Verhandlungen mit den Haftpflichtversicherungen außerordentlich langwierig und geradezu Kräfte aufreibend.
Der erfahrene Verkehrsrechtsanwalt kann schon nach kurzer außergerichtlicher Regulierungstätigkeit mit der gegnerischen Haftpflichtversicherung richtig abschätzen, ob er auf weitere außergerichtliche Verhandlungen lieber verzichten soll und zur schnelleren und effektiveren Abwicklung des Falles das zuständige Gericht anruft.